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Flugpaten: Es werden immer Flugpaten gesucht. Flugpate sein, ist für Dich eigentlich ganz einfach. In der Regel läuft es so, dass Du dem Verein, dessen Tier Du mitbringst , sagst, wann Du wo abfliegst und wann Du wo ankommst. Im Normalfall wird der Tier dann zu Dir zum Flughafen gebracht. Eigentlich checken die Tierschützer, die das Tier zum Flughafen bringen ihn auch ein. Dann bekommst Du den Impfpass und ggf. die Flugpapiere und ab gehts nach Deutschland. In Deutschland angekommen nimmst Du das Tier samt Box entgegen. Dann gehts raus. Dort wirst Du schon sehnsüchtig von den Tierschützern vor Ort erwartet. Du übergibst ihnen dann das Tier und die Papiere und schon ist alles überstanden. Oft sind Flugpaten die einzige Hoffnung für Auslandstiere, nach Deutschland in ein schönes neues Zuhause zu kommen.
Ich habe den Ablauf einer Flugpatenschaft hier mit Absicht nur ganz grob erklärt, weil jeder Verein und die Länder außerhalb der EU immer etwas anders Arbeiten. Deshalb ist es am Besten, wenn Du, falls Du ein Flugpate werden möchtest, Dich bei uns meldest und wir leiten Dich dann an den Verein weiter, wo grade nach einem Flugpaten gesucht wird.
Pflegestellen: Private Tierschutzvereine oder Organisationen arbeiten Hauptsächlich mit Pflegestellen. Folge dessen, werden immer nette Leute gesucht, die sich als Ehrenamtliche Pflegestelle anbieten möchten. Was eine Pflegestelle ist?? Ganz einfach, eine Pflegestelle ist anders ausgedrückt der Tierheimerstatz. Je nach Absprache, suchst Du Dir ein Tier aus oder bekommst ein Notfall Tier. Diese Entscheidung liegt bei Dir. Ein Mitarbeiter des Vereins kommt Dich dann besuchen und macht eine sogenannte Vorkontrolle. Das heißt, es wird geschaut, wer Du bist, wie Du lebst und wo Du wohnst und was für einen Eindruck ggf. vorhandene Tiere machen. Wenn dann alles ok ist, wird schon mal ein Pflegevertrag für das Tier fertig gemacht und unterschrieben. Je nach dem, wo das Tier zu dem Zeitpunkt ist, kommt er zwischen sofort und ca. 8 Wochen dann zu Dir. Meistens muss das Tier selber abgeholt werden. Wenn Du also zb in Wuppertal wohnst und das Tier mit einem Transport in Düsseldorf ankommt, wäre es ein riesen Vorteil, wenn Du Dich ins Auto setzen würdest oder in die Bahn und zum vereinbarten Treffpunkt kommst. Dass muss leider sein, weil die Tierschützer schon sowieso ne menge Stress an dem Tag haben und dann nicht noch Stundenlang mit dem Auto durch die Weltgeschichte fahren können. Im Regelfall kommt der Verein für die Tierarzt kosten auf. Allerdings ist immer VORHER Rücksprache mit dem Verein zu halten. Bei dringenden Sachen, wie zb Unfall, kannst Du natürlich sofort zum Tierarzt, weil es einfach dann ein Notfall ist und man nicht noch versuchen kann, einen aus dem Verein zu erreichen. Das Futter für Dein Pflegetier zahlst Du selber. Normalerweise ist das Tier über den Verein versichert gegenüber dritten. Wenn dann Interessenten für Dein Pflegetier da sind, solltest Du den Interessenten die Möglichkeit geben, sich das Tier bei Dir anzuschauen. Wenn das Tier dann ggf. vermittelt wird, kannst Du entscheiden, ob Du einen neuen Pflegling nehmen möchtest oder nicht. Falls Du Dich so dolle in Deinen Pflegeschützling verliebt hast, dass Du ihn nicht mehr abgeben möchtest, kannst Du den Hund natürlich auch selber übernehmen. Und natürlich, werden immer nette Leute gesucht, die einem Hund aus dem Tierschutz übernehmen möchten. Schau einfach mal in die Notfelle. Vielleicht ist ja einer für Dich dabei!
ACHTUNG: ALLE ANGABEN SIND OHNE GEWÄHR! VON VEREIN ZU VEREIN BESTEHEN ANDERE REGELN!! |